12. März 2026
Mein erstes Bienenvolk
Wie ich angefangen bin zu imkern und mein Weg zu den Bienen fand
Es gibt Momente im Leben, da spürt man, dass eine neue Leidenschaft beginnt – noch bevor man das erste Mal einen Imkeranzug überstreift. Für mich war dieser Moment die Entscheidung, nicht nur die Natur zu beobachten, sondern ein aktiver Teil von ihr zu werden. Ich wollte imkern.
Der erste Schritt: Ein Pate an meiner Seite
Aller Anfang ist schwer, besonders wenn es um Tausende kleiner Lebewesen geht. Deshalb war mein erster und wichtigster Schritt die Suche nach einem Imkerpaten. Ich hatte das große Glück, jemanden zu finden, der sein Wissen mit Geduld und Leidenschaft teilt.
Einen ganzen Sommer lang durfte ich ihn begleiten. Ich lernte, den Rauch des Smokers richtig zu dosieren, die Königin inmitten des Gewusels zu entdecken und – was am wichtigsten war – die „Sprache“ der Bienen zu verstehen. Es war eine lehrreiche Zeit voller Ehrfurcht vor der Perfektion eines Bienenstaates.
Vorbereitungen: Die Segeberger Beute wird bunt
Während ich bei meinem Paten lernte, wuchs die Vorfreude auf meine eigenen Bienen. Die Wahl der Behausung fiel auf die Segeberger Beute im Maß DNM 1,5. Sie wurde mir wärmstens empfohlen, da sie durch ihre Isolierung den Bienen ein stabiles Klima bietet und das große Wabenmaß den Bienen viel Raum für ihre Entwicklung lässt.
Bevor der Einzug jedoch bevorstand, hieß es: Pinsel raus! Ich wollte, dass meine Bienen nicht nur ein funktionales, sondern auch ein schönes Zuhause bekommen. Die Beute zu streichen, war für mich ein fast meditatives Ritual – ein sichtbares Zeichen dafür, dass es bald wirklich losgeht.
Der Moment der Ankunft: Wenn die Brombeeren blühen
Der Höhepunkt meiner Reise war die Erstellung meines ersten eigenen Ablegers. Zuerst stand er noch am Stand meines Patens, um sich in Ruhe zu entwickeln. Doch dann war der Tag gekommen: Die Brombeeren auf meinem Hof standen in voller, weißer Pracht – die perfekte Tracht für den Start.
Als die Beute endlich an ihrem festen Platz auf dem Hof ankam und ich das Flugloch öffnete, hielt ich kurz den Atem an. Die ersten Kundschafterinnen schwirrten heraus, drehten Orientierungsflüge und begannen sofort, die Umgebung zu erkunden.
Heute, wenn ich morgens mit einer Tasse Kaffee auf den Hof trete und das stetige Summen höre, weiß ich: Das war erst der Anfang einer wunderbaren Freundschaft zwischen mir und meinen Bienen.

